Nachhaltigkeitsbericht 2019/2020

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Creating tomorrow’s solutions

Produktion & Sicherheit

Status Ziele 2017/2018

Keine Ereignisse mit relevanten Umwelteinträgen.

Unternehmenseinheit: Konzern
Termin: jährlich
Stand der Umsetzung: Das Ziel haben wir in den Jahren 2019 und 2020 erreicht. Ereignisse mit Stoffaustritten führten zu keinem Eintrag in die Umwelt, der als Gefährdung einzuordnen wäre. Ausgetretene Stoffe wurden sicher zurückgehalten und einer geordneten Entsorgung zugeführt. Wir analysieren auch Ereignisse ohne relevante Auswirkungen und nutzen daraus gewonnene Erkenntnisse, um weitere Verbesserungsmaßnahmen zu entwickeln.

Die spezifische Umweltleistung ausgehend vom Jahr 2020 um 15 Prozent verbessern.

Unternehmenseinheit: Konzern
Termin: 2030

Den durchschnittlichen spezifischen Energieverbrauch (Energiemenge pro Nettoproduktionsmenge) ausgehend vom Jahr 2007 um 50 Prozent senken.

Unternehmenseinheit: WACKER Deutschland
Termin: 2022
Unternehmenseinheit: Konzern
Termin: 2030

Die spezifischen Energieverbräuche um jährlich 1,5 Prozent senken.

Unternehmenseinheit: Geschäftsbereiche
Termin: jährlich (operatives Ziel)

Die spezifischen CO2-Emissionen ausgehend vom Jahr 2012 um ein Drittel reduzieren.

Unternehmenseinheit: Konzern
Termin: 2030

Die spezifischen CO2-Emissionen vom Jahr 2012 an um 15 Prozent pro Tonne Nettoproduktion bei vergleichbarem Produktportfolio vermindern.

Unternehmenseinheit: WACKER Deutschland
Termin: 2022; Ziel im Jahr 2018 erreicht. 

Die spezifischen Staubemissionen (pro Tonne Produktion) ausgehend vom Jahr 2012 um 50 Prozent senken.

Unternehmenseinheit: Konzern
Termin: 2022

Die spezifischen Emissionen relevanter flüchtiger organischer Verbindungen (VOCs pro Tonne Produktion) ausgehend vom Jahr 2012 um 25 Prozent reduzieren.

Unternehmenseinheit: Konzern
Termin: 2022

Die spezifischen NOx-Emissionen ausgehend vom Jahr 2012 um 25 Prozent senken.

Unternehmenseinheit: Konzern
Termin: 2022

Bei der Anlagensicherheit keine WACKER Process Safety Incident Rate (WPSIR) der Schwere 1 oder 2. (Die WPSIR lag im Jahr 2020 bei 1,3.)

Unternehmenseinheit: Konzern
Termin: wiederkehrendes jährliches Ziel

Zukünftige Themen

Luft

Wir arbeiten weiterhin daran, unsere Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren. Ein Beispiel vom Standort Nünchritz: Durch die Anbindung weiterer Anlagen an das neue Dampfnetz kann dort die Wärmerückgewinnungsquote von über 70 Prozent im Berichtszeitraum in den nächsten Jahren auf bis zu 83 Prozent gesteigert werden. Damit würde sich die CO2-Einsparung jährlich auf bis zu 45.000 Tonnen gegenüber 2016 erhöhen.

Wasser

WACKER wird das Wassermanagement an seinen Produktionsstandorten in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess weiter optimieren und eine verantwortliche Nutzung der Ressource Wasser sicherstellen.
Dabei legen wir den Fokus darauf,

  • die Effizienz des Wassereinsatzes zu optimieren.
  • die Energieeffizienz in allen Prozessketten zu verbessern, um die abzuleitenden Wärmefrachten zu verringern.
  • problematische Abwässer zu identifizieren und Stofffrachten durch Prozessänderungen bzw. geeignete Vorbehandlung zu reduzieren.
  • die Entwicklung potenziell kritischer Rahmenbedingungen der Gewässer (zum Beispiel Wasserführung, Temperatur) zu identifizieren und notwendige Anpassungen vorzubereiten.

Kreislaufwirtschaft

Wir fördern das System der Kreislaufwirtschaft, was bedeutet – inspiriert durch das Ökosystem der Natur – jedes Material als Wertstoff zu betrachten und dem Kreislauf wieder zuzuführen. Um die Mitarbeiter einzubinden, haben wir dazu eine Ideenkampagne initiiert, deren Ergebnisse bei Redaktionsschluss noch ausgewertet wurden.

Kohlendioxid
Chemisch: CO2. Das Gas ist mit einer Konzentration von ca. 0,04 Prozent ein natürlicher Bestandteil der Luft. Kohlendioxid entsteht bei der Verbrennung von Kohle, Erdgas und anderen organischen Substanzen. In der Atmosphäre trägt es als Treibhausgas zur globalen Erwärmung bei. Seit Beginn der Industrialisierung anno 1850 ist sein Anteil in der Luft von ca. 300 auf jetzt 390 ppm (Teilchen pro Mio.) gestiegen; dieser Wert nimmt jährlich um etwa zwei ppm zu. Andere Treibhausgase werden gemäß ihrem Treibhauseffekt in CO2-Äquivalenten (CO2e) dargestellt.