Cashflow
Netto-Cashflow
Das langfristige Ziel von WACKER, Investitionen im Wesentlichen aus dem eigenen Cashflow zu finanzieren, hat WACKER im Jahr 2025 erreicht. Der Netto Cashflow belief sich im Geschäftsjahr 2025 auf -3,6 Mio. € (2024: -326,0 Mio. €). Insbesondere der Vorratsabbau und geringere Investitionen beeinflussten den Netto-Cashflow positiv.
Mio. € |
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2025 |
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2024 |
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Veränderung |
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Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit (Brutto-Cashflow)1, 2 |
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542,6 |
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336,6 |
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61,2 |
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Cashflow aus langfristiger Investitionstätigkeit vor Wertpapieren1, 2 |
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-546,2 |
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-662,6 |
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-17,6 |
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Netto-Cashflow |
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-3,6 |
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-326,0 |
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-98,9 |
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Der Netto Cashflow ist definiert als Summe aus dem Cashflow der betrieblichen Geschäftstätigkeit und dem Cashflow aus langfristiger Investitionstätigkeit (ohne Wertpapiere).
Netto-Cashflow
Brutto-Cashflow
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit (Brutto Cashflow) belief sich im Geschäftsjahr 2025 auf 542,6 Mio. € und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert (2024: 336,6 Mio. €). Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf die gezielte Reduzierung des Working Capital in Höhe von 134,9 Mio. € (2024: -386,6 Mio. €) zurückzuführen. Insbesondere der Abbau von Vorräten hatte hierbei einen positiven Einfluss, während im Vorjahr ein Aufbau von Lagerbeständen den Cashflow negativ beeinflusste. Der Rückgang des im Vergleich zum Vorjahr deutlich negativen Jahresergebnisses ist im Wesentlichen durch nicht zahlungswirksame Vorgänge bestimmt. Das Jahresergebnis belief sich auf -804,9 Mio. € (2024: 260,7 Mio. €).
Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit (Brutto-Cashflow)
Cashflow aus langfristiger Investitionstätigkeit
Der Cashflow aus langfristiger Investitionstätigkeit wird durch die Investitionsprojekte des Konzerns geprägt. Im Jahr 2025 lagen die Auszahlungen für Investitionen mit 553,9 Mio. € auf Vorjahresniveau (2024: 695,5 Mio. €). Mehr als die Hälfte dieser Investitionen hat WACKER im Inland getätigt. Der Cashflow aus langfristiger Investitionstätigkeit vor Wertpapieren belief sich im Berichtszeitraum Januar bis Dezember 2025 auf -546,2 Mio. € (2024: -662,7 Mio. €).
Cashflow aus langfristiger Investitionstätigkeit vor Wertpapieren
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr auf 271,9 Mio. € (2024: 145,9 Mio. €). Dieser resultierte aus Mittelabflüssen aus der Rückzahlung von Finanzierungsverbindlichkeiten in Höhe von 168,5 Mio. € (2024: 272,4 Mio. €) sowie Mittelzuflüssen aus der Aufnahme von Finanzierungsverbindlichkeiten in Höhe von 611,6 Mio. € (2024: 623,1 Mio. €). Die Dividendenzahlung der Wacker Chemie AG in Höhe von 124,2 Mio. € (2023: 149,0 Mio. €) führte im 2. Quartal zu einem Mittelabfluss. Die Rückzahlungen von Leasingverbindlichkeiten beliefen sich nahezu konstant zum Vorjahr auf 34,5 Mio. € (2024: 35,9 Mio. €).
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Der Finanzmittelbestand belief sich zum Stichtag auf 1,10 Mrd. € (2024: 1,05 Mrd. €). Die Liquidität aus Zahlungsmitteln sowie lang- und kurzfristigen Wertpapieren war mit 1,48 Mrd. € (2024: 1,26 Mrd. €) auf einem weiterhin hohen Niveau.
WACKER weist höhere Nettofinanzschulden aus
Die Kennzahl Nettofinanzschulden bzw. Nettofinanzvermögen definiert WACKER als den Saldo aus der Bruttofinanzverschuldung (lang- und kurzfristige Finanzierungsverbindlichkeiten) und der vorhandenen langfristigen und kurzfristigen Liquidität, bestehend aus Wertpapieren, Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Die Nettofinanzschulden beliefen sich zum 31. Dezember 2025 auf -885,7 Mio. € (31. Dezember 2024: -690,6 Mio. €).
Nettofinanzvermögen / Nettofinanzschulden
Neben den im Bericht zur Vermögenslage dargestellten Finanzierungsverbindlichkeiten verfügt WACKER über ausreichende, nicht in Anspruch genommene Kreditlinien mit einer Laufzeit von über einem Jahr in Höhe von rund 600 Mio. €. Die bestehenden Kreditlinien gewährleisten einen ausreichenden finanziellen Handlungsspielraum zur Sicherstellung des weiteren Wachstums des Konzerns. Außerbilanzielle Finanzierungselemente werden nicht eingesetzt.