Mitarbeitende
In Deutschland arbeiten 65 Prozent der Mitarbeitenden von WACKER; 35 Prozent sind an ausländischen Standorten beschäftigt. Die Zahl der Mitarbeitenden ist im Geschäftsjahr 2025 um 1,0 Prozent gesunken. Die Hauptgründe dafür lagen in auslastungsbedingten Personalanpassungen, insbesondere an den US-Standorten Charleston und San Diego sowie bei der Gesellschaft Sico in China. Personal aufgebaut wurde im Hub in Pilsen, Tschechien. In Deutschland führte die Eröffnung der neuen Fertigungslinie für Polysilicium „Etching Line Next“ im Geschäftsbereich Polysilicon in Burghausen zu einem leichten Anstieg der Mitarbeitendenzahl.
WACKER hat im Oktober 2025 das Projekt PACE gestartet, um signifikant Kosten zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken. Im Rahmen des Projekts sind jährliche Einsparungen von über 300 Mio. € geplant. Ein Teil resultiert aus einem Personalabbau von weltweit voraussichtlich mehr als 1.500 Stellen, vor allem in Deutschland. Die Umsetzung der Maßnahmen soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein.
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2025 |
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2024 |
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2023 |
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2022 |
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2021 |
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Deutschland |
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10.749 |
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10.657 |
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10.621 |
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10.424 |
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10.006 |
Ausland |
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5.718 |
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5.980 |
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5.757 |
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5.301 |
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4.400 |
Konzern |
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16.467 |
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16.637 |
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16.378 |
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15.725 |
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14.406 |
Mio. € |
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2025 |
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2024 |
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2023 |
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2022 |
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2021 |
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Personalaufwand |
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1.560,8 |
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1.579,8 |
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1.479,6 |
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1.595,0 |
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1.475,1 |
Der Personalaufwand lag im Jahr 2025 mit 1.560,8 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahres (2024: 1.579,8 Mio. €). Darin enthalten sind Aufwendungen für Sozialleistungen und die betriebliche Altersversorgung in Höhe von 311,2 Mio. € (2024: 302,6 Mio. €).
Die betriebliche Altersversorgung ist für WACKER ein wichtiger Bestandteil der Vergütung. Sie wird an den meisten Standorten im In- und Ausland gewährt. Für Mitarbeitende, die bis Ende 2021 in das Unternehmen eingetreten sind, bietet WACKER in Deutschland eine betriebliche Altersversorgung über die Pensionskasse der Wacker Chemie VVaG. Die Mitarbeitenden können ihre betriebliche Altersversorgung durch eigene Beiträge ergänzen. Die ergänzende Vorsorge wird von WACKER nach den tarifvertraglichen Bestimmungen gefördert. Mitarbeitende in Deutschland erhalten zur Absicherung des Gehaltsteils oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze eine Zusatzversorgung. Die Pensionskasse hat rund 16.400 Mitglieder und gewährt Pensionsleistungen an rund 10.300 Personen. Die durchschnittlich ausgezahlte Rente betrug im Berichtsjahr 742 € pro Monat. Zu den Beiträgen steuerte WACKER je nach Vertragsart bis zum Vierfachen der Eigenbeiträge bei.
Zur teilweisen Finanzierung der von WACKER über Direktzusagen in der Vergangenheit eingegangenen Pensionszusagen hatte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2021 eine Einzahlung in eine Treuhandgesellschaft in Höhe von rund 250 Mio. € getätigt. Dabei geht es um Firmenleistungen für Mitarbeitende, die bis Jahresende 2021 in das Unternehmen eingetreten sind; diese Leistungen gehen über die Grundversorgung der Pensionskasse der Wacker Chemie VVaG hinaus.
WACKER hat die betriebliche Altersversorgung für künftige Pensionsansprüche reformiert, um sie zukunftssicher, attraktiv und flexibler zu gestalten. Damit wird das Unternehmen auch im Falle eines Niedrigzinsumfelds entlastet. Für Mitarbeitende, die seit Januar 2022 neu ins Unternehmen eingetreten sind, wird die betriebliche Altersvorsorge im Wege einer Direktzusage auf Kapitalbasis mit gleichzeitig hoher Risikoabsicherung bei Erwerbsminderung oder im Todesfall durchgeführt. Die eingezahlten Beiträge werden in einer Treuhandgesellschaft verwaltet. Die neue Versorgungsordnung stand im Jahr 2024 auch den Beschäftigten zu einem freiwilligen Wechsel mit Wirkung zum 1. Januar 2025 offen, die ihre Grundversorgung über die Pensionskasse der Wacker Chemie VVaG in den Tarifen AVB 2005 und AVB 2013 aufbauen. Rund 25 Prozent hatten das Angebot angenommen. Mittlerweile bauen rund 3.800 Personen ihre betriebliche Altersvorsorge über das neue Versorgungsmodell auf.