Geschäftsbericht 2025

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Creating tomorrow’s solutions

Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette

Im Jahr 2025 haben wir international Produkte und Dienstleistungen im Wert von 3,8 Mrd. € eingekauft. Dies umfasst Rohstoffe wie Silicium, Methanol, Ethylen und Essigsäure sowie Energie, Bau und Instandhaltung von Chemieanlagen, Logistikdienstleistungen und IT-Services. Unser Lieferantennetzwerk besteht aus über 10.000 Lieferanten, wovon rund 600 Schlüssellieferanten annähernd 75 Prozent unseres Einkaufsvolumens ausmachen. Schwerpunktmäßig kommen unsere Lieferanten aus Deutschland, den USA und China.

Basierend auf den Erkenntnissen aus Lieferantenaudits (Branchenanalysen, Befragungen, Experteneinschätzung) betrachten wir Arbeitskräfte unserer direkten Lieferanten in Produktionsbetrieben, bei denen insbesondere das Thema Arbeitssicherheit relevant ist.

Darüber hinaus erkennen wir insbesondere bei den Arbeitskräften von Drittfirmen – etwa Reinigungsunternehmen oder Handwerksbetrieben – sowie Rohstoffherstellern, die mit unseren Lieferanten kooperieren und beispielsweise in Minen, im Bergbau oder auf Plantagen tätig sind – ein erhöhtes Risiko für potenzielle Menschenrechtsverletzungen.

Unsere Kunden sind weltweit in verschiedenen Branchen tätig, darunter Consumer Care, Textilindustrie, Bauindustrie, Automotive, Solarindustrie und Halbleiterindustrie. Logistikunternehmen spielen eine führende Rolle beim Transport unserer Produkte sowie von Rohstoffen.

Gerade in diesen Branchen der nachgelagerten Wertschöpfungskette sehen wir ein erhöhtes Risiko für Menschenrechtsverletzungen. Diese Themen sind daher auch bei unseren Kunden von Relevanz und werden von uns aktiv adressiert. WACKER führt insbesondere in geographisch sensiblen Regionen sorgfältige Exportkontrollen durch. Dabei werden anhand der Endverbleibserklärung potenzielle menschenrechtliche Risiken geprüft. Werden dabei Auffälligkeiten festgestellt, erfolgt eine Weiterleitung an die Compliance Abteilung im Sinne der Trade Compliance.