Geschäftsbericht 2025

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Bilanzentwicklung Passiva

Eigenkapitalquote geht auf 44,9 Prozent zurück

Das Konzerneigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken und belief sich zum 31. Dezember 2025 auf 3,76 Mrd. € (31. Dezember 2024: 4,84 Mrd. €). Die Eigenkapitalquote belief sich auf 44,9 Prozent (31. Dezember 2024: 51,4 Prozent). Der Konzernjahresfehlbetrag reduzierte das Eigenkapital um 804,9 Mio. € (31. Dezember 2024: Anstieg um 260,7 Mio. €). Die Dividendenzahlung der Wacker Chemie AG minderte die Gewinnrücklagen um 124,2 Mio. €. Die erfolgsneutrale Anpassung der Pensionsrückstellungen führte dagegen zu einem Anstieg der übrigen Eigenkapitalposten um 97,1 Mio. €. Des Weiteren haben Effekte aus der Währungsumrechnung das Eigenkapital mit 258,9 Mio. € negativ beeinflusst. Der Anteil der anderen Gesellschafter am Eigenkapital belief sich zum Bilanzstichtag auf 156,2 Mio. € (31. Dezember 2024: 167,8 Mio. €).

Schulden auf konstantem Niveau

Die Schulden des WACKER Konzerns sind im Jahresvergleich um 42,5 Mio. € gestiegen, was einem Anstieg von 0,9 Prozent auf 4,62 Mrd. € entspricht (31. Dezember 2024: 4,57 Mrd. €). Die Pensionsrückstellungen gingen um 125,8 Mio. € gegenüber dem Vorjahr zurück und beliefen sich auf 626,6 Mio. €. Maßgeblich hierfür sind gestiegene Diskontierungszinssätze von 4,27 Prozent im Inland (31. Dezember 2024: 3,45 Prozent). Die Diskontierungssätze in den USA waren mit 5,24 Prozent (31. Dezember 2024: 5,54 Prozent) leicht rückläufig. Die sonstigen langfristigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Umweltschutzmaßnahmen sowie Rückstellungen für Jubiläum, Altersteilzeit und Restrukturierung.

Die sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten beliefen sich auf 270,5 Mio. € (31. Dezember 2024: 359,6 Mio. €). Sie enthalten im Wesentlichen Verkaufsvertragsverbindlichkeiten in Form von erhaltenen Anzahlungen und langfristige Ertragsteuerverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gingen zurück auf 692,3 Mio. € (31. Dezember 2024: 851,5 Mio. €). Die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind um 7,5 Prozent auf 416,4 Mio. € (31. Dezember 2024: 450,1 Mio. €) gefallen. Hier wirkte sich im Wesentlichen ein Rückgang der Verbindlichkeiten für Erfolgsbeteiligung aus. Einen gegenläufigen Effekt hatte die Bildung einer kurzfristigen Restrukturierungsrückstellung. Die kurzfristigen erhaltenen Anzahlungen beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 70,4 Mio. € (31. Dezember 2024: 59,2 Mio. €).

Finanzierungsverbindlichkeiten gestiegen

Die lang- und kurzfristigen Finanzierungsverbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag um 421,9 Mio. € auf 2,37 Mrd. € (31. Dezember 2024: 1,95 Mrd. €) gestiegen. Im Rahmen von Refinanzierungsmaßnahmen hat WACKER fällige Tranchen eines Schuldscheindarlehens in Höhe von 150 Mio. € zurückgezahlt und ein neues Schuldscheindarlehen in Höhe von 435 Mio. € aufgenommen, mit Laufzeiten bis 2028, 2030 und 2032. Aufgrund von Fälligkeiten im Jahr 2026 wurden 161,8 Mio. € Finanzierungsverbindlichkeiten im kurzfristigen Bereich ausgewiesen. Die Finanzierungsverbindlichkeiten valutieren im Wesentlichen auf Euro. Der überwiegende Teil der Finanzierungsverbindlichkeiten wird fest verzinst.

Zum 31. Dezember 2025 ergaben sich Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 323,0 Mio. € (31. Dezember 2024: 330,7 Mio. €).

Zu weiteren Informationen über unsere Finanzierungsverbindlichkeiten siehe Ziffer 15 im Konzernanhang. Weitere Informationen zum Finanzmanagement und zu dessen Zielen befinden sich in Ziffer 20 im Konzernanhang.